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iPhone 5s: Bequemes Feature – zur falschen Zeit?

Datenschützer warnen vor Features des iPhone 5s

Vor vier Tagen wurde das neue Apple iPhone 5s vorgestellt & schon hagelt es tonnenweise Kritik für den Hersteller Apple. Man könnte fast meinen, die Glückssträhne des Herstellers aus Kalifornien neigt sich bald dem Ende zu. Aber liegt das wirklich am iPhone selbst?

Datenschützer warnen vor dem iPhone 5s

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Immer mehr Menschen geben heutzutage jede Menge persönlicher Daten preis – doch immer mehr Datenschützer warnen davor, aus Bequemlichkeit die Privatsphäre zu reduzieren. Kaum wurde das neue iPhone 5s veröffentlicht, ist der Aufschrei von Datenschützern groß – denn hier werden nicht nur Daten preisgegeben, sondern biometrische Angaben, die sich nicht so leicht ändern lassen und ein Leben lang einen begleiten: In einem Bericht von heise.de warnt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Johannes Caspar vor dem Fingerabdruck-Sensor des iPhone 5s.

Veröffentlichung des iPhone 5s wird mit Skepsis überschattet

Der Hersteller Apple bewirbt die neue Funktion als Vereinfachung: Anstatt wie bisher den PIN-Code beispielsweise im AppStore angeben zu müssen, verfügt das neue iPhone 5s nun über einen Fingerabdruck-Sensor, mit dem die Identität des Nutzers festgestellt wird. „Biometrische Merkmale kann man nicht löschen. Sie begleiten uns das Leben lang. Fingerabdrücke sollte man daher nicht für alltägliche Authentifizierungsverfahren abgeben, insbesondere wenn sie in einer Datei gespeichert werden“, sagt der Datenschutzbeauftragte Caspar gegenüber dem „Spiegel“.

Apple: Fingerabdruck wird nur auf dem iPhone selbst gespeichert

Laut Apple sollen die Fingerabdruck-Daten nur verschlüsselt und nur auf dem iPhone selbst gespeichert werden. Des weiteren betont der Hersteller, dass die Daten keinesfalls zu den Cloud-Servern des Anbieters übertragen werden. Dieses Argument überzeugt Datenschützer jedoch relativ wenig – was nach Veröffentlichungen wie des neuestes Skandals PRISM sogar nachvollziehbar ist. Zudem ist die Tatsache bekannt, dass etwa der amerikanische Geheimdienst NSA auf Wunsch jederzeit Zugriff auf alle sensiblen Daten der Mobilfunk-Betriebssysteme wie bspw. iOS, Blackberry und Android.

„Der Nutzer hat bereits jetzt überhaupt keinen Überblick mehr, wo welche Daten gespeichert und weitergegeben werden“ heißt es weiter in dem Bericht von Caspar, der empfiehlt: „Wo es nicht unbedingt notwendig ist, Daten anzugeben, solle man auf Datensparsamkeit achten und vor Allem keine biometrischen Daten wie etwa den Fingerabdruck hinterlassen.“

Datenschützer: Keine Fingerabdrücke aus Bequemlichkeit preis geben

Wenngleich die Veröffentlichung von Apple´s neuestem Feature – dem Fingerabdruck-Sensor im iPhone 5s – eigentlich eine sehr bequeme Sache ist, wird sie doch durch die Veröffentlichungen der vergangenen Monate ziemlich stark getrübt. Man kann hier nur abwarten, wie sich der Erfolg des iPhone 5s weiterhin entwickeln wird.